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Kurzzeitpflegehaus Die Arche
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wertkreis Gütersloh gründet Beirat „Innovation und Inklusion“

11.12.2020
Gruppe Videokonferenz

Gütersloh, den 11. Dezember 2020 – Die Berufliche Bildung der wertkreis Gütersloh gGmbH hat einen Beirat „Innovation und Inklusion“ ins Leben gerufen. Am vergangenen Montag, den 07.12.2020, fand in Form einer Videokonferenz seine konstituierende Sitzung statt. Durch diesen interdisziplinären Beirat möchte der wertkreis die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am technischen und gesellschaftlichen Fortschritt weiter fördern sowie die Entwicklung von behinderungsspezifischen Schnittstellen technisch wie methodisch vorantreiben.

Der Beirat ist prominent besetzt. Mitglieder sind:

  • Dr. Holger Dander, Leiter hybride Montage an der Universität Duisburg-Essen
  • Katrin Euler, Veranstaltungsmanagement und Redaktion 53° Nord, Berlin
  • Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck, Fachbereich Gesundheit an der Fachhochschule Bielefeld
  • Jürgen Linnemann, Werkstattratsvorsitzender wertkreis, Sprecherrat der AG Werkstatträte NRW
  • Prof. Dr. Thies Pfeiffer, Hochschule Emden-Leer
  • Prof. Dr. Dr. Dr. Carsten Röcker, Fraunhofer IOSB-INA, Technische Hochschule OWL
  • Frank Schrapper, Sachbereichsleiter Technischer Beratungsdienst, LWL-Inklusionsamt Arbeit
  • Matthias Vinnemeier, Prokurist Pro Wirtschaft GT

 „Im Kern soll mit Hilfe des Beirates die Teilhabe am Arbeitsleben und die Integration in den 1. Arbeitsmarkt durch Schaffung innovativer Unterstützungssettings verbessert werden. Zudem erhöht der Beirat auch die Kontinuität von Entwicklungsprozessen und fördert Synergieeffekte zwischen unterschiedlichen Projekten,“ erklärt wertkreis-Geschäftsführer Michael Buschsieweke.

Durch die Anbindung des Beirates an die Berufliche Bildung des Sozialdienstleisters werden Menschen mit Behinderungen zudem frühzeitiger als bisher als “Experten in eigener Sache“ in Entwicklungsprozesse innovativer Technologien eingebunden. Das gefällt vor allem Jürgen Linnemann, der als gewählter Vertreter die Menschen mit Behinderung in den sieben Werkstattstandorten des wertkreis‘ vertritt: „Ich denke mir, dass Wirtschaftsunternehmen so auch noch stärker auf die Potentiale und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung aufmerksam werden.“

wertkreis Gütersloh macht sich bereits seit einigen Jahren verstärkt daran, innovative Ideen zur Stärkung von Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu entwickeln und umzusetzen.

Zu den Projekten gehört das Schaffen von Qualifizierungsmodellen, wie etwa Alltags- und Gewerbehelfer, Betreuungsassistenten sowie das Angebot von Hauptschulabschlüssen, Onlinekurssystemen und CAD-3D-Druck.

Weitere Projekte beinhalten Mobilitättrainings, unterstützt durch Fernassistenz und den Führerscheinerwerb für Menschen mit Behinderung.

Darüber hinaus beteiligt sich der wertkreis an Entwicklung und Evaluation mobiler und stationärer Assistenz sowie von assistiver Robotik zur Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.